Fünf Sprachen in der Küche, fünf am Telefon
In den wenigsten Küchen wird nur Deutsch gesprochen. Wenn abends etwas klemmt, sollte niemand zusätzlich um Worte ringen müssen. Warum das eine Frage der Technik ist und nicht nur der Höflichkeit.
In einer deutschen Küche stehen selten nur Menschen, die Deutsch als erste Sprache haben. Das ist seit Jahrzehnten so und funktioniert im Alltag gut: Kochen ist eine Sprache für sich, und die spricht jeder am Pass.
Schwierig wird es an genau zwei Stellen. Wenn eine neue Kraft eingearbeitet wird, und wenn abends etwas klemmt und man erklären muss, was genau.
Einarbeiten geht schneller, wenn man nicht übersetzt
Eine Oberfläche, die durch jeden Weg führt, nimmt der Einarbeitung den größten Teil der Sprache ab. Tisch antippen, Position wählen, senden. Was man zeigen kann, muss man nicht erklären.
Das ist kein Nebeneffekt, sondern eine Bauentscheidung: je mehr eine Kasse voraussetzt, dass man ihre Logik erklärt bekommt, desto teurer wird jede neue Kraft.
Und wenn doch jemand erklären muss
Dann sollte er das in der Sprache tun können, die ihm leichter fällt. Bei uns geht ans Telefon:
- Mejd Koulou · Deutsch, Englisch, Arabisch
- Niklas Bär · Deutsch, Russisch
- Anthony Hernandez · Deutsch, Englisch, Spanisch
Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Spanisch. Sagen Sie einfach, was Ihnen leichter fällt.
Warum das im Abendgeschäft zählt
Wenn um halb acht der Drucker klemmt, entscheidet die Beschreibung über die Dauer. „Es geht nicht" kostet drei Rückfragen. „Der Küchendrucker zieht kein Papier, die Kasse zeigt keinen Fehler" ist eine Diagnose. Wer in seiner eigenen Sprache erzählen kann, kommt schneller zum zweiten Satz.