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Personal 16. Juni 2026 5 Min. Lesezeit

Neue Aushilfe am Freitagabend, eingearbeitet in zwanzig Minuten

Personalwechsel ist in der Gastronomie kein Ausnahmefall, sondern Normalzustand. Ein System, das man in zwanzig Minuten begreift, ist deshalb kein nettes Extra, sondern ein handfester Kostenfaktor.

Das iMin Falcon 2 Handgerät in seiner Ladestation am Tresen

Die Rechnung macht kaum jemand auf: Wie viele Stunden gehen jedes Jahr für Einarbeitung drauf? Bei sechs neuen Kräften im Jahr und je einem halben Tag Begleitung durch eine erfahrene Kraft sind das schnell zwei volle Arbeitswochen, in denen zwei Leute die Arbeit von einem machen.

Warum alte Kassen so schwer zu lernen sind

Sie sind für Menschen gebaut, die sie täglich benutzen. Tastenkürzel, Nummerncodes, Menübäume mit vier Ebenen. Das ist effizient, wenn man es kann, und eine Mauer, wenn man neu ist.

Ein System, das aussieht wie eine App auf dem eigenen Handy, braucht diese Erklärung nicht. Wer ein Smartphone bedienen kann, findet Produkte, Tische und den Sendeknopf allein.

Was die Einarbeitung wirklich kurz macht

  • Rollen: Die neue Kraft sieht nur, was sie braucht, und kann nichts kaputt machen
  • Automatische Stationstrennung: Niemand muss lernen, welcher Drucker wofür ist
  • Sichtbarer Status: Wer wartet, wer bekommt gleich, wer zahlen will, steht auf dem Bildschirm
  • Keine Codes: Produkte haben Namen und Bilder, keine Nummern

Der Nebeneffekt für das Stammteam

Wenn Einarbeitung nicht mehr weh tut, sinkt die Hemmschwelle, überhaupt jemanden dazuzunehmen. Betriebe, die auf Aushilfen verzichten, weil das Anlernen zu teuer ist, arbeiten oft dauerhaft unterbesetzt. Das merkt am Ende der Gast.

Was gute Einarbeitung ausmacht

Es geht nicht darum, jemandem alles zu zeigen. Es geht darum, dass jemand die ersten zwanzig Bestellungen ohne Hilfe schafft. Alles Weitere, also Storno, Rabatt und geteilte Rechnung, lernt sich, wenn der Fall zum ersten Mal auftritt, und zwar dann besser, weil er echt ist.

Deshalb ist die wichtigste Eigenschaft eines Systems für Aushilfen nicht der Funktionsumfang, sondern die Frage, wie wenig jemand können muss, um anzufangen. Tisch antippen, Gericht antippen, senden: Wer das kann, kann arbeiten.

Rechte sind auch ein Schutz für die Aushilfe

Wenn eine neue Kraft nur das sieht, was sie braucht, kann sie auch nur wenig falsch machen. Keine Umsätze, keine Einstellungen, keine Preisänderungen. Das nimmt Druck: Niemand muss Angst haben, versehentlich etwas kaputtzumachen, was er nicht überblickt.

Für den Betrieb hat das denselben Effekt von der anderen Seite. Storni stehen mit Uhrzeit und Namen im Bericht, nicht weil jemand überwacht werden soll, sondern weil sich eine Differenz am Monatsende sonst nicht mehr erklären lässt. Wer sauber arbeitet, hat davon nur Vorteile.

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